4 Tipps, um vielen Menschen zu helfen

Wir sind auf der Welt, um anderen Menschen zu helfen. Wenn wir das tun, finden wir unsere Berufung und den Sinn unseres Lebens. Es erfüllt uns und bringt uns Freude. Wir werden abgelenkt von unseren Problemen, hin zu den schönen Dingen im Leben.

Jeder von uns hat irgendwelche Probleme. Das können kleine oder auch wirklich große Probleme sein. Wenn wir uns nur mit unseren Problemen beschäftigen, werden wir kaum anderen Menschen helfen können und uns im schlimmsten Fall nur noch mehr um uns selbst drehen.

Es macht einfach viel mehr Sinn, unseren Blick auf die Menschen zu lenken, die um uns herum leben. Das ist bei den meisten zunächst einmal ihre Familie, dann ihre Freunde und ihre Arbeitskollegen.

Wie können wir diesen Menschen um uns herum eine Hilfe sein? Manchmal fällt es uns leicht, aber manchmal erleben wir auch Situationen, in denen wir die Handlung der anderen nicht verstehen, sie vielleicht sogar ablehnen. Wie soll das dann funktionieren mit der Hilfe? Hier sind 4 Gedanken dazu.

1. Nimm den anderen wahr

Zuerst muss ich mein Gegenüber wahrnehmen. Wenn ich das mache, dann entdecke ich, was er erlebt hat und aus welchen Beweggründen er handelt.

Aber: Das ist schwer und ist echte Arbeit. Also mache ich mir nichts vor. Wenn ich diesen Weg gehen will, dann stelle ich mich darauf ein, meine Energie zu investieren. Je nachdem wie gut ich drauf bin, wie viel Energie ich gerade habe, fällt es mir leicht oder schwer. Das hängt von meiner Tagesform ab. Trotzdem entscheide ich mich, den anderen warzunehmen und das kann so gehen:

  • Ich kenne seine Lebenssituation. Wenn nicht, dann frage ich nach und höre zu.
  • Im Gespräch höre ich mehr zu und spreche weniger (ich habe ja auch 2 Ohren und nur 1 Mund)
  • Ab und zu wiederhole ich mit eigenen Worten, was ich gehört habe. Dann hat mein Gegenüber die Möglichkeit zu überprüfen, ob ich alles richtig verstanden habe und kann gegebenenfalls mich korrigieren.
  • Ich halte mich zurück mit meinen Meinungen. Ich frage nach der Meinung meines Gegenübers.

Nehmen Sie andere bewusst war und hören Sie zu. Dann haben Sie den ersten Schritt gemacht, um anderen zu helfen.

2. Gehe 10.000 Schritte in seinen Schuhen

Selbst wenn ich zugehört habe, verstehe ich manchmal den anderen nicht wirklich. Ich denke mir dann, in dieser Situation würde ich aber anders handeln. Das kann sein, aber habe ich dann richtig verstanden? Muss ich vielleicht noch viel mehr verstehen, was mein Gesprächspartner erlebt hat, um seine Handlungen und Gedankengänge zu begreifen?

Wie kann ich den anderen noch viel mehr verstehen?

Wenn ich sinnbildlich in seinen Schuhen seinen täglichen Weg mitlaufe, dann wird mir vieles klar werden. Aber das braucht Zeit. Der gemeinsame Weg muss lang genug sein. Deshalb reichen 100 oder 1.000 Schritte nicht aus.

Das bedeutet, um jemanden gut zu verstehen, brauche ich Zeit und muss viel mitbekommen, was der andere erlebt. Eben 10.000 Schritte in seinen Schuhen mitgehen. Immer wieder nachfragen, was der andere heute oder seit unserer letzten Begegnung erlebt hat. Dann zuhören und langsam erleben, wie sich ein Bild zusammensetzt. Ganz schön aufwändig, oder?

Ich muss also viel von mir und von meiner Zeit in andere Personen investieren. Das ist der zweite Schritt, um anderen zu helfen.

3. Sei mutig und gehe neue Schritte

Wenn ich jemanden gut kenne, finde ich manchmal Punkte, an denen ich ihm helfen kann. Manchmal geht das nur, wenn ich neue Wege gehe. Vielleicht muss ich etwas machen, was ich noch nie getan habe. Z. B. mein Gegenüber mit einer Wahrheit konfrontieren und mich damit unbeliebt machen.

Das fordert mich heraus. Wenn ich diesen neuen Weg gehe, kann ich meinem Gegenüber hoffentlich helfen und ich selbst werde daran wachsen und diese Herausforderung mir zu eigen machen. Das motiviert mich und macht mich bereit für die nächste Herausforderung. So kann ich selbst wachsen und dabei immer besser anderen helfen.

4. Bleibe demütig

Ich will immer daran denken, dass der andere ein wertvoller Mensch mit ganz eigenen Erfahrungen ist. Nie will ich mich über jemanden erheben und denken, ich wäre besser als er. Sich zu vergleichen ist immer ungünstig und wir sollten Vergleiche vermeiden. Dabei gibt es immer einen Verlierer. Außerdem sind wir einzigartig geschaffen und damit unvergleichlich.

Wenn wir anderen helfen wollen, dann müssen wir zuerst bei uns anfangen. Dazu können Ihnen folgende Fragen helfen:
Wo vergleiche ich mich mit anderen?
Wo denke ich, ich bin besser / schlechter als andere?
Sehe ich andere von Haus aus als wertvoll an?
Mache ich den Wert von anderen von ihrem Besitz / Status abhängig?

Es wird auch Zeiten geben, in denen uns andere helfen. Dann können wir die Ernte einfahren, wenn wir vorher freizügig und in Wertschätzung anderen geholfen haben.

Das wünsche ich Ihnen.

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